Kündigung – Entlassung – Abfindung


QR-CodeIhnen droht nach der Kündigung die Entlassung? … Dann finden Sie hier gleich ein paar Tipps, wie Sie sich bei einer Kündigung clever verhalten und Ihre Chancen für eine Abfindung erhöhen:

Prüfen Sie gleich einfach und schnell, ob die Kündigung rechtens ist oder ob Sie eine Chance auf eine Abfindung haben. 

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Kündigung mit und ohne Abfindung

Ob Konjunkturdaten positiv oder negativ sind – Kündigungen gehören zum Unternehmensalltag. Wie schon in den Vorjahren sind sie für tausende Mitarbeiter bis hin zu Führungskräften nicht ausgeschlossen. So ungewöhnlich ist das leider nicht:

„In Deutschland verlieren jeden Tag fast 20.000 Menschen ihre Arbeit, und mehr als 20.000 finden einen neuen Arbeitsplatz. Jeden Tag. Das ist die normale Dynamik am Arbeitsmarkt.“ (Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, ZEIT, 11.06.2012)

Außer Kündigungen nutzen Firmen jedoch auch andere Möglichkeiten, im Krisenfall die Zahl der Arbeitsplätze zu senken:

Statistik: Wie haben sich die Personalmaßnahmen in Ihrem Betrieb im Zuge der Wirtschaftskrise verändert? | Statista
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Jedes Jahr wieder gibt es eine Reihe von Ankündigungen aus den Unternehmenszentralen zu Kündigungen – mit und ohne Abfindung.

„Im Zuge des Umbaus werden bei Airbus Hunderte Stellen wegfallen. Laut Konzernchef Enders könnte es dabei auch Kündigungen geben.“ (n-tv, 05.12.2016)

„Im Zuge des Umbaus sollen in den kommenden vier Jahren 2400 Vollzeit-Arbeitsplätze in Deutschland abgebaut werden, vor allem im Vertrieb, wie Rieß am Mittwoch in Düsseldorf ankündigte. Damit verliert rechnerisch jeder siebte der 14.300 Ergo-Mitarbeiter im Inland den Job.“ (manager-magazin, 01.06.2016)

„Intel will in Deutschland etwa jede zehnte Stelle streichen und damit bis zu 350 seiner rund 3500 Mitarbeiter entlassen.“ (n-tv, 25.05.2016)

„Die italienische Großbank Unicredit entlässt bis 2018 rund 18.200 Mitarbeiter. Davon betroffen ist auch die deutsche Tochter HypoVereinsbank (HVB). Bei der Bosch-Tochter Bosch Rexroth sollen in den kommenden drei Jahren in Deutschland bis zu 1150 Mitarbeiter gehen, bei der Deutschen Bank wird konzernweit ein Viertel aller Stellen abgebaut.“ (Wirtschaftswoche, 13.11.2015)

Airbus: „Bis 2016 sollen dabei rund 5800 Jobs abgebaut werden, 2600 davon in Deutschland.“ (Frankfurter Neue Presse, 02.01.2014)„Weitere 5000 Mitarbeiter von Hewlett-Packard verlieren vor dem Hintergrund eines schrumpfenden PC-Marktes ihre Jobs … HP hatte zunächst angekündigt, 450 Stellen hierzulande zu streichen. Später ließ das Unternehmen wissen, der Standort Rüsselsheim solle komplett aufgegeben werden, was weitere 850 Mitarbeiter den Arbeitsplatz kosten sollte.“ (Frankfurter Neue Presse, 01.01.2014)

Wie einige Unternehmen Kündigungen „vorbereiten“

Derzeit steigt wieder die Nachfrage nach Arbeitskräften … besonders nach Fach- und Führungskräften. Das schließt nicht aus, dass Unternehmensführungen auch immer wieder zur Entlassung von Mitarbeitern greifen. Nicht selten wird dabei auch zu Methoden gegriffen, gegen die sich Mitarbeiter durchaus wehren können … wenn sie denn die Kraft dazu haben und ihre Rechte kennen. (Über einige dieser Kündigungs-Vorbereitungs-Methoden war in FOCUS MONEY online am 26.04.11 und im Hamburger Abendblatt am 14.05.16 zu lesen.)


Oder schauen Sie sich dieses Video an:

Manche Anwälte haben sich in den letzten Jahren auf das systematische und „Union Busting“ – „Union Bashing“ spezialisiert. In den USA ist das längst ein etabliertes Geschäftsfeld.

Vergleichen Sie selbst, ob Sie bei den folgenden Beispielen Ähnlichkeiten erkennen:

Sind Sie auch betroffen – wie fühlen Sie sich jetzt?

Haben Sie nicht jahrelang für „Ihre“ Firma gerackert? – und nun … Entlassung!

Ob Sie es kommen sahen oder nicht – jetzt haben Sie die Trennung vor Augen. Wahrlich, Sie haben schon Besseres nach Haus getragen als einen Kündigungsbrief!

Fragen Sie sich auch manchmal, warum die Verhältnisse so paradox sind?

  • Geht es den Unternehmen schlecht, wird „rationalisiert“, was überwiegend zuerst heißt: Kündigung, Entlassung!
  • Geht es den Unternehmen gut, wird „fusioniert“, was überwiegend zuerst heißt: … – richtig: Kündigung, Entlassung!

Wenn Sie das Kündigungsschreiben zur Kenntnis genommen haben, werden Sie sich als erstes vermutlich fragen: „Dürfen die denn das? Kann ich denn so einfach gekündigt werden?“ Viele bekommen auch richtig Angst – Angst gleich vor mehreren drohenden Belastungen als Folge von Kündigung und Entlassung: Angst vor Teuerung, Arbeitsplatzverlust und Altersarmut. Und wer keine Kündigung erhält – hat oft doppelten Stress.

Wie Sie jetzt einfach und schnell eine Kündigung prüfen?

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Als „Erste Hilfe“ für Sie, die richtige Antwort auf diese Fragen zu finden, wollen Sie vielleicht sicherheitshalber ein Lesezeichen auf diese Seite setzen, um die zahlreichen Anregungen einfach und schnell wiederzufinden. Darüber hinaus eignet sich für Sie ganz sicher folgende, einfach handhabbare kleine Kündigungs-Checkliste „Die 12 häufigsten Fehler bei einer Kündigung“. Damit können Sie sachlich und rechtssicher prüfen, ob die Kündigung wirksam ist. Das erleichtert Ihnen die Wahl zwischen „klein beigeben“, „selber wehren“ oder „Anwalt einschalten“.

Für diejenigen, die wesentlich mehr zu Kündigung, Entlassung, Abfindung und Steuern wissen wollen, als auf dieser Homepage unterzubringen ist, habe ich zusätzlich exklusiv die wichtigsten und am besten bewerteten Bücher zu Kündigung und Abfindung zusammengestellt.

Wenn Sie anhand der kleinen Kündigungs-Checkliste keinen Ansatz dafür gefunden haben, dass die Kündigung nichtig ist oder dass Sie gegen die Kündigung klagen könnten, dann erscheint Ihnen als einziger Trost vielleicht die Hoffnung: Es gibt für Kündigungen eine Abfindung.

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2 comments for “Kündigung – Entlassung – Abfindung

  1. Gerhard Sonnde
    1. April 2015 at 11:01

    Hallo Herr Schulze,

    bei der Lektüre Ihrer News Letter kam mir der Gedanke an einen Parallelaspekt zu den Abfindungen.
    In vielen Unternehmen wird als arbeitnehmerfinanzierte Altersversorgung eine Entgeltumwandlung in Form von Deferred Compensation angeboten. Bei diesem Modell kommt zum Auzahlungszeitpunkt nach Renteneintritt oft eine erheblich Summe, ähnlich wie bei Abfindungen, zur Auszahlung. Dieser Betrag, der ja vor Steuern einbezahlt wurde, ist im Jahr der Auszahlung zu versteuern. Aus meiner Sicht müssten hier ja die gleichen Regeln gelten wie in einem Abfindungsfall. Insbesondere stellt sich hier auch die Frage nach der Fünftelregelung und wie im Auszahlungsjahr die übrigen Einkünfte minimiert werden können. Ich denke hier gibt es einen erheblichen Informationsbedarf für die Betroffenen. Vielleicht ist das ja ein Thema das Sie in Ihren News Lettern aufgreifen könnten.

    Mit bestem Gruß
    Gerhard Sonnde

    • 10. April 2015 at 16:38

      Hallo Herr Sonnde,

      vielen Dank für Ihre Anregung. Ja, da gibt es immer wieder Informationsbedarf. Bisher habe ich solche Fragen immer in meinen individuellen Coachings geklärt, weil sie eben sehr persönlich unterschiedlich sind. Doch werde ich gern Ihre Anregung nochmals aufgreifen und prüfen.

      Vielen Dank

      Thomas Schulze

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